
Poesie und Literatur aus Chile und Südamerika
Freitag, 12. September 2008
Mittwoch, 3. September 2008
MYTHOS AUS DEM SÜDEN CHILES


YOALOSH ( YOALOX ; YOALOJ)
Es ist ein Geschlecht oder eine Brüderschaft das die primitive Yamanawelt bevölkerte UNDals Helden ihrer Kultur galten. Man erzählt das sie aus dem Norden kamen und weise und starke Männer und Frauen waren. Die älteste war die Mutter , dann kam die grosse Tochter und dann zwei Brüder. Es gab noch zwei jüngere Brüder von denen man aber nichts weiteres wusste. Die ältere Schwester Yoalosh- Tarnuxipa war die intelligentesteund hatte grossen Einfluss auf ihre Brüder. Sie erfand die Harpune für den Fischfang und auch eine mit Zähnen damit die Fische daran hängen blieben. Auch wenn sie sich sehr darauf konzentrierten bei der Herstellung brach die Waffe immer auseinander. Die Yoalosh reagierten darauf und arbeiteten immer an der Harpune um sie zu reparieren und zu verbessern und dadurch blieben sie immer aktiv. Unter den Brüdern war der jüngere immer geschickter und fähiger auch wenn beide sich sehr auszeichneten. Sie hatten das Feuer entdeckt um zu kochen und zu heitzen und der jüngere Bruder sagte den anderen das sie das Feuer immer im Blick haben sollten damit es sich nicht lösche. Er unterrichtete die anderen über das Feuer. Einmal wahren beide Brüder auf Jagd und der ältere blickte auf einen Vogelschwarm und tötete die Vögel mit seinen Blicken. Er dachte er könnte es den anderen Leuten beibringen so zu jagen aber der jüngere Yoalosh war dagegen da er vorzog das die Leute sich anzustrengen hatten um ihr Essen zu erhalten. So kam es das sie arbeiten mussten für ihren Unterhalt. Immer wenn der ältere Joalash eine leichte Aufgabe erledigen wollte um seinen Leuten zu helfen kam der jüngere Bruder um ihn davon abzuhalten und ihn zu tadeln. Er dachte das es nicht gut ist das der Mensch alles einfach erreicht und zwang ihn sich um alles zu kümmern und vorsichtig zu sein mit seinen Zaubereien. An einem Tag hatte der jüngere Bruder unverständliche Gefühle die er nicht mit Essen oder Wasser stillen konnte. Deshalb stellte er eine Puppe mit Frauengestalt her und klebte Lippen auf ihr Gesicht. Er nam seinen Penis und steckte ihn der Puppe in den Mund aber seine Gefühle wurden dadurch nicht gestillt. Er machte die Nasenlöcher , die Ohren, die Axeln , den Bauchnabel , aber es reichte alles nicht. Endlich öffnete er ein Loch zwischen ihren Beinen und dann konnte er seine Gefühle sättigen. Er war so glücklich das er zu den Männern sagte dass sie so mit ihren Frauen aus Fleisch und Blut schlafen sollten was von da an die Männer bis heute mit grosser Freude machen.Es passierte auch das ein Yamana-Mann genannt Hulusenuwa viele Frauen hatte aber sie nicht alle versorgen konnte. Deshalb schickte er sie zu den Brüdern Yoalosh um sie zu verführen und damit ihr Essen bekämen. Bevor sie in die Hütte gingen schminkte sieHulusenuwa und malte ihre Körper an. Mit der bemalten Haut gingen sie dann dahin. So entstand der Gebrauch die Körper zu bemalen. Die Brüder Joalosh verliebten sich in eine der beiden Schwestern namens Makuxipa und die Schwester Joalosh sagte ihr sie sollte bleiben. Makuxipa verliebte sich in beide Brüder und entschied mit beiden zu leben. Kurz darauf kam ein grosser Streit zwischen beiden Brüdern und diskutierten wehr ihr mehr Lust bereitete. Um dem Konflikt ein Ende zu setzen gab es einen starken sexuellen Akt des älteren Bruders mit Makuxipa worauf sie blutete und von da an wussten alle Yamana- Frauen das sie während einer bestimmten Mond-Phase bluten würden und in diesem Moment mit den Männern nicht schlafen durften. Makuxipa blieb am Ende mit dem jüngeren Bruder und zusammen bekamen sie einen Sohn. Dieses Kind weinte andauernd und schrie und stöhnte Tag und Nacht bis es der Vater satt hatte und es hochnam in die Hände und es anschrie es solle endlich still sein. In diesem Moment brach das Kind entzwei und verwandelte sich in zwei Kinder und so entstanden die ersten menschlichen Wesen.Das Ende der Yoalosh- Familie begann mit dem Tod der alten Mutter. An einem Tag fühlte sie sich schlecht und sagte zu ihren Kindern sie sollten sie vor die Hüttelegen wo sie dann auf dem Boden starb . Der ältere Bruder schaute sie lange Zeit an und war sehr traurig aber plötzlich bewegte sich die alte Mutter und ihr Bewusstsein kam zurück.
Voll von Freude ging der ältere Bruder zu seinem jüngeren Bruder um es ihm mitzuteilen . Der aber sagte das dies nicht passieren darf da sie sehr müde und alt war. Die Mutter musste nach seinem Standpunkt für immer schlafen und das es nicht gut sei dass sie in das Leben urückkehre. So starb sie entgültig und so wurde das menschliche Leben eingeweiht und damit auch der Tod. Andere Darstellungen erzählen das nach ihrem Tod ihre Seele in die Hütte der
Joalosh zurückkehrte und das der ältere Bruder sich sehr freute . Der kleine der sie weniger liebte schmiss ihre Seele entgültig raus und so wurde festgelegt das die Toten nie wieder zu den Lebenden zurückkehren dürfen. Die einzigen die nie ganz verschwanden waren die Brüder Joalosh da sie noch lange die Menschen in Sachen Überleben schulten.Als sie starben kamen sie in den Himmel und verwandelten sich in die Gestirne Sirio und Pocion und von dort aus bescheinen und beobachten sie die Entwicklung des Yamana- Volkes.
(Canclini, 1998)
Übersetzt aus dem Spanischen von Roberto Yañez
Traducido por Roberto Yañez
Es ist ein Geschlecht oder eine Brüderschaft das die primitive Yamanawelt bevölkerte UNDals Helden ihrer Kultur galten. Man erzählt das sie aus dem Norden kamen und weise und starke Männer und Frauen waren. Die älteste war die Mutter , dann kam die grosse Tochter und dann zwei Brüder. Es gab noch zwei jüngere Brüder von denen man aber nichts weiteres wusste. Die ältere Schwester Yoalosh- Tarnuxipa war die intelligentesteund hatte grossen Einfluss auf ihre Brüder. Sie erfand die Harpune für den Fischfang und auch eine mit Zähnen damit die Fische daran hängen blieben. Auch wenn sie sich sehr darauf konzentrierten bei der Herstellung brach die Waffe immer auseinander. Die Yoalosh reagierten darauf und arbeiteten immer an der Harpune um sie zu reparieren und zu verbessern und dadurch blieben sie immer aktiv. Unter den Brüdern war der jüngere immer geschickter und fähiger auch wenn beide sich sehr auszeichneten. Sie hatten das Feuer entdeckt um zu kochen und zu heitzen und der jüngere Bruder sagte den anderen das sie das Feuer immer im Blick haben sollten damit es sich nicht lösche. Er unterrichtete die anderen über das Feuer. Einmal wahren beide Brüder auf Jagd und der ältere blickte auf einen Vogelschwarm und tötete die Vögel mit seinen Blicken. Er dachte er könnte es den anderen Leuten beibringen so zu jagen aber der jüngere Yoalosh war dagegen da er vorzog das die Leute sich anzustrengen hatten um ihr Essen zu erhalten. So kam es das sie arbeiten mussten für ihren Unterhalt. Immer wenn der ältere Joalash eine leichte Aufgabe erledigen wollte um seinen Leuten zu helfen kam der jüngere Bruder um ihn davon abzuhalten und ihn zu tadeln. Er dachte das es nicht gut ist das der Mensch alles einfach erreicht und zwang ihn sich um alles zu kümmern und vorsichtig zu sein mit seinen Zaubereien. An einem Tag hatte der jüngere Bruder unverständliche Gefühle die er nicht mit Essen oder Wasser stillen konnte. Deshalb stellte er eine Puppe mit Frauengestalt her und klebte Lippen auf ihr Gesicht. Er nam seinen Penis und steckte ihn der Puppe in den Mund aber seine Gefühle wurden dadurch nicht gestillt. Er machte die Nasenlöcher , die Ohren, die Axeln , den Bauchnabel , aber es reichte alles nicht. Endlich öffnete er ein Loch zwischen ihren Beinen und dann konnte er seine Gefühle sättigen. Er war so glücklich das er zu den Männern sagte dass sie so mit ihren Frauen aus Fleisch und Blut schlafen sollten was von da an die Männer bis heute mit grosser Freude machen.Es passierte auch das ein Yamana-Mann genannt Hulusenuwa viele Frauen hatte aber sie nicht alle versorgen konnte. Deshalb schickte er sie zu den Brüdern Yoalosh um sie zu verführen und damit ihr Essen bekämen. Bevor sie in die Hütte gingen schminkte sieHulusenuwa und malte ihre Körper an. Mit der bemalten Haut gingen sie dann dahin. So entstand der Gebrauch die Körper zu bemalen. Die Brüder Joalosh verliebten sich in eine der beiden Schwestern namens Makuxipa und die Schwester Joalosh sagte ihr sie sollte bleiben. Makuxipa verliebte sich in beide Brüder und entschied mit beiden zu leben. Kurz darauf kam ein grosser Streit zwischen beiden Brüdern und diskutierten wehr ihr mehr Lust bereitete. Um dem Konflikt ein Ende zu setzen gab es einen starken sexuellen Akt des älteren Bruders mit Makuxipa worauf sie blutete und von da an wussten alle Yamana- Frauen das sie während einer bestimmten Mond-Phase bluten würden und in diesem Moment mit den Männern nicht schlafen durften. Makuxipa blieb am Ende mit dem jüngeren Bruder und zusammen bekamen sie einen Sohn. Dieses Kind weinte andauernd und schrie und stöhnte Tag und Nacht bis es der Vater satt hatte und es hochnam in die Hände und es anschrie es solle endlich still sein. In diesem Moment brach das Kind entzwei und verwandelte sich in zwei Kinder und so entstanden die ersten menschlichen Wesen.Das Ende der Yoalosh- Familie begann mit dem Tod der alten Mutter. An einem Tag fühlte sie sich schlecht und sagte zu ihren Kindern sie sollten sie vor die Hüttelegen wo sie dann auf dem Boden starb . Der ältere Bruder schaute sie lange Zeit an und war sehr traurig aber plötzlich bewegte sich die alte Mutter und ihr Bewusstsein kam zurück.
Voll von Freude ging der ältere Bruder zu seinem jüngeren Bruder um es ihm mitzuteilen . Der aber sagte das dies nicht passieren darf da sie sehr müde und alt war. Die Mutter musste nach seinem Standpunkt für immer schlafen und das es nicht gut sei dass sie in das Leben urückkehre. So starb sie entgültig und so wurde das menschliche Leben eingeweiht und damit auch der Tod. Andere Darstellungen erzählen das nach ihrem Tod ihre Seele in die Hütte der
Joalosh zurückkehrte und das der ältere Bruder sich sehr freute . Der kleine der sie weniger liebte schmiss ihre Seele entgültig raus und so wurde festgelegt das die Toten nie wieder zu den Lebenden zurückkehren dürfen. Die einzigen die nie ganz verschwanden waren die Brüder Joalosh da sie noch lange die Menschen in Sachen Überleben schulten.Als sie starben kamen sie in den Himmel und verwandelten sich in die Gestirne Sirio und Pocion und von dort aus bescheinen und beobachten sie die Entwicklung des Yamana- Volkes.
(Canclini, 1998)
Übersetzt aus dem Spanischen von Roberto Yañez
Traducido por Roberto Yañez
Donnerstag, 21. August 2008
SURREALISMUS

ICH GING LANGSAM DURCH DEN NEBEL
Ich ging langsam durch den Nebel .Seine Abschnitte liessen erstaunliche Bilder im Kopf der unterbrochenen Sonne vorahnen. Der Henker war in voller Arbeit, schwitzte und blickte ab und zu auf meine leichte Siluette deren Text von Raum zu Raum umgeschrieben wurde wie eine Möve die ausbrach aus der Küche der unmöglichen Schatten. Ich war ein normaler Schiffsbrüchiger und plätscherte in meinem eigenem Atem. Mein Monolog wurde überflüssig wegen einer Übertreibung an Redekunst in den Augen.
Ich ging langsam durch den Nebel .Seine Abschnitte liessen erstaunliche Bilder im Kopf der unterbrochenen Sonne vorahnen. Der Henker war in voller Arbeit, schwitzte und blickte ab und zu auf meine leichte Siluette deren Text von Raum zu Raum umgeschrieben wurde wie eine Möve die ausbrach aus der Küche der unmöglichen Schatten. Ich war ein normaler Schiffsbrüchiger und plätscherte in meinem eigenem Atem. Mein Monolog wurde überflüssig wegen einer Übertreibung an Redekunst in den Augen.
Mein Schiff ist immer noch draussen vor dem Fenster ,verschleisst da viele Fische darin ihre Nester bauen und Eier legen und die Gebete verstricken. Ich bin die graue Maschine des Sonnenaufgangs und beobachte die alten Zeiten die vor der grossen Feuerkugel rauchen. Die Feuerkugel gibt an noch zu schlafen . Es sind die Tropen deren Frauen mit Verwünschungen töten können ,mit Blicken die sie durch die kleinen Lücken des Herzes steuern.Die Bäume zeigen mir die Schulter und sind deshalb grösser.Sie blühen manchmal mit kleinen Fingernägeln in der Seele um den Regen zu begrüssen. Das Herz derWälder klopft in beruhigender Ferne, doch wenn ich näher komme fliehen sie und verwandeln sich in Steine der toten Sonne.
Ich fand eine Sprache in allen Ecken der Atmosfäre und habe nicht rechtzeitig gemerkt wie sie sich entfaltet.Jetzt bin ich der genaue Schatten meiner Forschungen und die Stille kann geöffnet werden. Hier leben Gespenster ,sogenannt von den Spassmachern.Sie leben im Schatten und schreien unverständliche Sachen. Ihre Schreie stecken sie in Umschläge welche auf geheimen Wegen den verwünschten Ort verlassen um sich in die Post aller Erscheinungen zu verwandeln.
Ich fand eine Sprache in allen Ecken der Atmosfäre und habe nicht rechtzeitig gemerkt wie sie sich entfaltet.Jetzt bin ich der genaue Schatten meiner Forschungen und die Stille kann geöffnet werden. Hier leben Gespenster ,sogenannt von den Spassmachern.Sie leben im Schatten und schreien unverständliche Sachen. Ihre Schreie stecken sie in Umschläge welche auf geheimen Wegen den verwünschten Ort verlassen um sich in die Post aller Erscheinungen zu verwandeln.
Aus " Der Gegenstand des Schwindels"
Roberto Yañez
Sonntag, 17. August 2008
ÜBER DEPRESSION

Depression ist die Stufe die in das Nichts führt. Sie sammelt sich an im Unterbewusstsein. Könnte sie poetisch heilbar sein? Ich warte noch auf jene Erkenntniss. Tausende Menschen haben Selbstmord begangen unter ihrem Einfluss. Wissenschaftler sind an der Arbeit die Depression zu erforschen. Die Depression hat eine tödliche Stimme, der Mensch der unter ihr leidet wird oft sehr blass. Niemand versteht ihn, alle denken seine Krankheit sei eine Bagatelle. Die Leute sagen er sei faul . Aber die Depression ist wie eine böse Witwe die den Kranken ankettet und ihn versinken lässt in den Raum des Unausprechlichen und der Leere der Zeit.Die Zeit macht sich über ihn lustig und füllt seinen Mund mit Sand und sagt ihm das er nie wieder in
das Leben zurückkommen wird. Ich bin ein Engel und will ihm helfen. Ich bin der Artzt der Verzweifelten und der Kranken. Ich weiss was kranksein bedeutet. Kranksein ist der Wert der
Verzweiflung, die Anforderung des Universums. Im Kranken kommt das Licht zum sprechen und der Schatten zum kämpfen. Dort ist der heilige Tod der von Fenster zu Fenster hüpft. Wenn Du Depression hast müsstest du direkt die Sonne anbeten, mit einem schönen VaterUnser.
Das Wasser behorchen und auf die Wände zeichnen. Die Depression ist nur ein alter Ring des Saturn der weiter leben will aber doch schon tod ist. Liebe deine Nacht lieber Kranker, sei gesund im Schmerz, lerne die Ferne deines eigenen Körpers und schau dir die Blüten des Frühlings an. Es könnte sein das ein Dichter dich besuchen will, das ein alter Onkel wegen deiner Wiedergeburt singt. Du musst dich im Spiegel abzeichnen da der Spiegel dein Spiegelbild noch nicht im Griff hat. Der Dichter kommt aus dem Wald und geht auf dein Haus zu. Er hört
deine Klage und die vieler anderer. Wenn Du kannst geh mit ihm in seinen Wald und höre den Kummer der Tiere und die Freude des Windes. Die Depression ist verknotet in deinen Augen und wiederspiegelt deinen Aufenthalt im mütterlichen Leib. Dort kannst Du nicht entrinnen.
Du versuchst zu reden aber schaffst es nicht. Aber vielleicht ist der Engel näher als du denkst. Er schüttelt den Kopf weil sein Kopf voll von Medizin ist, genauso wie deiner. Er kennt deinen Kopf und will dich zum lachen bringen...Vielleicht kannst du entrinnen und davonkommen, in ein anderes Haus, in eine andere Zeit, unter eine andere Sonne. Vergiss nie die Sonne anzubeten wie es die alten Indios machten, ein schönes und wunderbares Vaterunser. Schneide der Zukunft ins Fleisch und sehe wie das Blut entrinnt. Schaue der bösen Witwe direkt in die Augen und versuche hinter ihre Maske zu kommen. Die Welt ist so und so der Tod. Die Wege sind voll Nebel. Der Mond wurde vom Tod bestochen und fühlt sein eigenes Licht nicht mehr. Eine Reise könnte gut sein, auch wenn es nur eine Reise in das Nachbarzimmer ist. Eine Bewegung der Ideen, auch wenn es nur eine Idee ist. Richte das Hundehütte ein damit der Engel dort schlafen kann und biete ihm geistige Kekse an. Erfinde neue Namen und füge sie in die menschliche
Geschichte ein. Die Depression könnte sich erschrecken und dir einen Vorschlag machen. Versuche dein Glück am Fenster oder an der Tür, überwinde die Ideen deiner Vorfahren und halte deinen Kopf in das grüne Feuer des Nichts. Vielleicht hast du keine Depression oder hast sie noch. Gehe im Morgengrauen in das Reich deiner eigenen Liebe oder folge dem Wasser dass in den Horizont fliesst.Ein Berg, ein Haus, eine grosse Blume, ein Wasserfall, einige menschliche
Knochen die darauf warten von dir geküsst zu werden.
Roberto Yañez
Mittwoch, 13. August 2008
EIN SCHATTEN KAM AN MEINE SEITE
Ein Schatten kam an meine Seite während ich schlief und sagte mir ins Ohr: Ich bin ein vollständiger Schatten,ich bin nichts anderes als Schatten. Und so ging der Schatten in meine Träume und flatterte durch das Nichts meiner Visionen und sagte mir kichernd dass ich niemals sein vollständiges Wesen erkennen würde.Es war ein Engel der Schatten,ein Engel von Schatten gezeugt. Wieviel auch mein Rückrad versuchte sich zu vereinigen mit dem flatternden Schatten,wie oft ich auch versuchte den Körper zu verlassen um vollständig zu sein wie er immer stellte sich das Nichts zwischen uns. Biss meine Sprache das Bewusstsein bekam vom Prinzip des Todes. Ich verstand das der Schatten jahrelang ein Lichtspektakel in meinen Wunden veranstaltete um mich zu überzeugen er sei aus dem Reich des Lichtes und er hatte sein Ziel perfekt erreicht. Der Schatten war das absolute Gegenteil meiner Verdächtigungen ,die totale Irreführung meines Geistes.
Ich werde nicht mehr versuchen mich jener Erkenntniss zu öffnen, in Fleisch und Licht. Es wäre wie eine Schnecke die den Nerv der umgestülpten Atmosfäre berührt. Es ist wie der Selbstmord der Atmosfäre und der Durchsichtigkeit. Ich musste meinen Tod akzeptieren und der Tod würde mich akzeptieren mit einigen Forderungen seinerseits. Jetzt,unter dem Anschein der Ruhe, sehe ich die Dämonen die sich im Grunde meines Auges einnisten. Ein Nest der Dämonen,ein Nest lebendiger Pfeile. Früher namen sie meinen Schädel und warfen ihn in den unbefleckten Raum,ein leerer Raum und ohne Ideen und wo die Ewigkeit nicht ausgesprochen werden kann. Heute sehe ich die Lösung meiner Besessenheit: Die Besessenheit des Lichtengels kam in meine Nacht um seinen wahren Namen zu verkünden: Schatten der nur Schatten ist,Schatten der keine Form annimmt,Schatten der sich mit dem Tod vereinigen will,ein Engel verloren im Schatten der Gegenstände und Häuser wenn es am Nachmittag später wird.
Ein Schatten kam an meine Seite während ich schlief und sagte mir ins Ohr: Ich bin ein vollständiger Schatten,ich bin nichts anderes als Schatten. Und so ging der Schatten in meine Träume und flatterte durch das Nichts meiner Visionen und sagte mir kichernd dass ich niemals sein vollständiges Wesen erkennen würde.Es war ein Engel der Schatten,ein Engel von Schatten gezeugt. Wieviel auch mein Rückrad versuchte sich zu vereinigen mit dem flatternden Schatten,wie oft ich auch versuchte den Körper zu verlassen um vollständig zu sein wie er immer stellte sich das Nichts zwischen uns. Biss meine Sprache das Bewusstsein bekam vom Prinzip des Todes. Ich verstand das der Schatten jahrelang ein Lichtspektakel in meinen Wunden veranstaltete um mich zu überzeugen er sei aus dem Reich des Lichtes und er hatte sein Ziel perfekt erreicht. Der Schatten war das absolute Gegenteil meiner Verdächtigungen ,die totale Irreführung meines Geistes.
Ich werde nicht mehr versuchen mich jener Erkenntniss zu öffnen, in Fleisch und Licht. Es wäre wie eine Schnecke die den Nerv der umgestülpten Atmosfäre berührt. Es ist wie der Selbstmord der Atmosfäre und der Durchsichtigkeit. Ich musste meinen Tod akzeptieren und der Tod würde mich akzeptieren mit einigen Forderungen seinerseits. Jetzt,unter dem Anschein der Ruhe, sehe ich die Dämonen die sich im Grunde meines Auges einnisten. Ein Nest der Dämonen,ein Nest lebendiger Pfeile. Früher namen sie meinen Schädel und warfen ihn in den unbefleckten Raum,ein leerer Raum und ohne Ideen und wo die Ewigkeit nicht ausgesprochen werden kann. Heute sehe ich die Lösung meiner Besessenheit: Die Besessenheit des Lichtengels kam in meine Nacht um seinen wahren Namen zu verkünden: Schatten der nur Schatten ist,Schatten der keine Form annimmt,Schatten der sich mit dem Tod vereinigen will,ein Engel verloren im Schatten der Gegenstände und Häuser wenn es am Nachmittag später wird.
Sonntag, 10. August 2008

ES NICHT EINFACH DEIN WUNSCH MICH ZU BEWERTEN
Es ist nicht einfach dein Wunsch mich zu bewerten.Die scheinbaren Wände zwischen jenem was war und dessen was sein wird,alles das hast du zur Verfügung, am nebligen Sonnenuntergang.
Die Leuchttürme entlang den Meeren,die dunklen Brücken , alles was Verwandschaft hat mit dem Tod... und auch alles andere.Du bist nichts weiter als ein Wort. Ich wünschte du wärest alles,.ich hätte dieses Gedicht mit deinem Samen gesäht. Betrügen wir uns nicht selber: Die Würfel von Mallarme können den stärksten in den Wahnsinn treiben,die Wut von Nietzsche ist allenfalls Dichtkunst für Eingeweihte. Ich selber wurde verrückt wegen ein paar giftigen Abschnitten, in der schönsten Zeit meiner Jugend.Ich versuche den Untergrund aufzuschlüsseln wie es Breton versuchte im „Löslichen Fisch“.Ich habe aber nicht den Stolz von Kafka.
Aber schon rede ich über mich.Ich will über dich reden.Du sagst: Ich kenne dich nicht und du kennst mich auch nicht.Ich bin mir sicher dass ich dich kenne aus der Zeit in der der Schmerz uns zusammenwachsen liess wie zwei Zwillinge. In diesem Moment verlässt er den Text und die Versuchung ihn zu kennen. Ich gebrauche eigentlich nur ein paar Finten der Sprache. Es ist der Wille des ewigen Bildnisses der Poesie, eine Sprache die überall anfängt und überall aufhört. Wenn ich nachts die Gespenster behorche ist meine Vernunft eine Saite die schwere Goldtropfen zeugt:Da bin ich eine Fackel die den Kreis beleuchtet , das Hinundher der Engel um an einem geträumten Platz zu erwachen in einem Winkel der Literatur.
Es ist nicht einfach dein Wunsch mich zu bewerten.Die scheinbaren Wände zwischen jenem was war und dessen was sein wird,alles das hast du zur Verfügung, am nebligen Sonnenuntergang.
Die Leuchttürme entlang den Meeren,die dunklen Brücken , alles was Verwandschaft hat mit dem Tod... und auch alles andere.Du bist nichts weiter als ein Wort. Ich wünschte du wärest alles,.ich hätte dieses Gedicht mit deinem Samen gesäht. Betrügen wir uns nicht selber: Die Würfel von Mallarme können den stärksten in den Wahnsinn treiben,die Wut von Nietzsche ist allenfalls Dichtkunst für Eingeweihte. Ich selber wurde verrückt wegen ein paar giftigen Abschnitten, in der schönsten Zeit meiner Jugend.Ich versuche den Untergrund aufzuschlüsseln wie es Breton versuchte im „Löslichen Fisch“.Ich habe aber nicht den Stolz von Kafka.
Aber schon rede ich über mich.Ich will über dich reden.Du sagst: Ich kenne dich nicht und du kennst mich auch nicht.Ich bin mir sicher dass ich dich kenne aus der Zeit in der der Schmerz uns zusammenwachsen liess wie zwei Zwillinge. In diesem Moment verlässt er den Text und die Versuchung ihn zu kennen. Ich gebrauche eigentlich nur ein paar Finten der Sprache. Es ist der Wille des ewigen Bildnisses der Poesie, eine Sprache die überall anfängt und überall aufhört. Wenn ich nachts die Gespenster behorche ist meine Vernunft eine Saite die schwere Goldtropfen zeugt:Da bin ich eine Fackel die den Kreis beleuchtet , das Hinundher der Engel um an einem geträumten Platz zu erwachen in einem Winkel der Literatur.
aus " Der Gegenstand des Schwindels"
Roberto Yañez , 2003
Roberto Yañez , 2003
Zeichnung von Daniela Gallardo
Samstag, 9. August 2008
von Roberto Yañez

DIE PROSTITUIRTE
Bei jener Prostituierten hatte ich es warm. Eine ganz normale Nachbarin, verheiratet, ein Kind. Ihr Mann arbeitete in einer staatlichen Institution und kam jeden Tag so um sieben nach Hause. Sie arbeitete in einem Puff im Zentrum und ich war fast täglich bei ihr. Sie lachte immer über die Komikgeschichten die sie las wenn gerade mal kein Kunde da war. Auch las sie sehr gerne die „ Gesänge des Maldoror“ vom Comte von Lautreamont. Nie habe ich sie gefragt ob ihr Mann von ihrer Arbeit wusste. Manchmal gingen wir im Zentrum spazieren und hatten intelektuelle Unterhaltungen und keiner hätte erraten können das sie eine Prostituirte war. Ich liebte ihre Haut und ihre Brüste. Sie hatte sehr grosse Brüste.Ihre Scheide war heilig wie der Vatican, ihre nächtlichen Träume kamen geheim aus dem Orient. Sie liebte es wenn ich zu ihr sagte: „ Du bist der Spiegel meines Vergessens“. Manchmal blieben wir stehen auf einer Brücke und schauten in das verschmutzte Wasser. Wir liebten es vorrauszusetzen das es viele Fische im Mapocho-Fluss gebe. Aber wir sahen keine Angler und auch keine Bote, nur ein paar verrrückte Möven. Auf der nördlichen Wand des Flusses war ein Grafitti von dem Kommunistischen Jugendverband und ein bischen weiter westlich stand: „Quilicura will keinen Müll“. Eine tote Wolke stand über unseren Köpfen. Sie musste bald wieder zurück in den Puff. Sie gab mir einen Kuss und ging wieder zur Arbeit. Meine Frau wartete im Garten mit einem ehrlichen Lächeln. Ich ging auf mein Zimmer um Mittagsschlaf zu halten. Die tote Wolke stand über meinem Fenster.
Am Abend tat meine Frau das Essen auf und gab mir einen lieben Kuss. Ich sagte ich
liebte sie. Sie ging an das Tor um einen Brief aus dem Kasten zu nehmen. Der Brief war für mich. Absender: Karla Uguayo. Ich öffnete ihn: Lieber Peter: Ich arbeite nicht mehr in meinem Gewerbe. Ich bin jetzt Christ und gehe täglich in die Kirche. Mein Mann hat eine andere Frau kennengelernt und wohnt nun in Valparaiso. Ich bin sehr traurig aber gleichzeitig sehr glücklich. Meine Frau fragt wehr das sei. Ich antwortete Ihr: Es ist eine alte Klassenkamaradin. Sie hätte jetzt Krebs. Ach das tut mir leid, sagte meine Frau. Jetzt hatte ich es nicht mehr warm. Ich fröstelte ständig, ich zitterte und weinte. Ihre Brüste blieben mir in Errinerung. Ich weinte wenn ich an ihre Brüste dachte. Ich ging in den Wald un verbrannte das Buch „ Die Gesänge des Maldoror“. Da hatte ich eine Erscheinung: Mein Sohn, du bist jetzt für die Erkenntniss bereit.
Gehe in die Wüste und wünsche das Gott zu dir rede.
Bei jener Prostituierten hatte ich es warm. Eine ganz normale Nachbarin, verheiratet, ein Kind. Ihr Mann arbeitete in einer staatlichen Institution und kam jeden Tag so um sieben nach Hause. Sie arbeitete in einem Puff im Zentrum und ich war fast täglich bei ihr. Sie lachte immer über die Komikgeschichten die sie las wenn gerade mal kein Kunde da war. Auch las sie sehr gerne die „ Gesänge des Maldoror“ vom Comte von Lautreamont. Nie habe ich sie gefragt ob ihr Mann von ihrer Arbeit wusste. Manchmal gingen wir im Zentrum spazieren und hatten intelektuelle Unterhaltungen und keiner hätte erraten können das sie eine Prostituirte war. Ich liebte ihre Haut und ihre Brüste. Sie hatte sehr grosse Brüste.Ihre Scheide war heilig wie der Vatican, ihre nächtlichen Träume kamen geheim aus dem Orient. Sie liebte es wenn ich zu ihr sagte: „ Du bist der Spiegel meines Vergessens“. Manchmal blieben wir stehen auf einer Brücke und schauten in das verschmutzte Wasser. Wir liebten es vorrauszusetzen das es viele Fische im Mapocho-Fluss gebe. Aber wir sahen keine Angler und auch keine Bote, nur ein paar verrrückte Möven. Auf der nördlichen Wand des Flusses war ein Grafitti von dem Kommunistischen Jugendverband und ein bischen weiter westlich stand: „Quilicura will keinen Müll“. Eine tote Wolke stand über unseren Köpfen. Sie musste bald wieder zurück in den Puff. Sie gab mir einen Kuss und ging wieder zur Arbeit. Meine Frau wartete im Garten mit einem ehrlichen Lächeln. Ich ging auf mein Zimmer um Mittagsschlaf zu halten. Die tote Wolke stand über meinem Fenster.
Am Abend tat meine Frau das Essen auf und gab mir einen lieben Kuss. Ich sagte ich
liebte sie. Sie ging an das Tor um einen Brief aus dem Kasten zu nehmen. Der Brief war für mich. Absender: Karla Uguayo. Ich öffnete ihn: Lieber Peter: Ich arbeite nicht mehr in meinem Gewerbe. Ich bin jetzt Christ und gehe täglich in die Kirche. Mein Mann hat eine andere Frau kennengelernt und wohnt nun in Valparaiso. Ich bin sehr traurig aber gleichzeitig sehr glücklich. Meine Frau fragt wehr das sei. Ich antwortete Ihr: Es ist eine alte Klassenkamaradin. Sie hätte jetzt Krebs. Ach das tut mir leid, sagte meine Frau. Jetzt hatte ich es nicht mehr warm. Ich fröstelte ständig, ich zitterte und weinte. Ihre Brüste blieben mir in Errinerung. Ich weinte wenn ich an ihre Brüste dachte. Ich ging in den Wald un verbrannte das Buch „ Die Gesänge des Maldoror“. Da hatte ich eine Erscheinung: Mein Sohn, du bist jetzt für die Erkenntniss bereit.
Gehe in die Wüste und wünsche das Gott zu dir rede.
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